Herbststürme
Eine Strähne, vom Herbstwind zerzaust.
Winde, die die Bäume durchstreifen.
Tränen auf der Wange,
Sehnsucht nach der Einsamkeit.
Sanftes Rauschen der Bäume,
wie von Geisterhand bewegt.
Der Blick sieht fern dem Himmel entgegen.
Tiefes Blau,
das Schwarz der Bäume und Sträucher.
Klirrende Kälte streift meine Hände.
Der Wind bläst durch die Luft,
die Bäume beugen sich vor ihm.
Die Schönheit des Morgens und der Einsamkeit.
Befreiendes Atmen,
fern der Menschheit, fern allen Gefühlen.
Endlose Stille,
nur das Rauschen des Sturms.
Gänsehaut – Zeit zu gehen.
Der Sturm schlägt die Tür zu.
Es beginnt zu dämmern.
(2000)
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