Die Blume darin

Die Blume duftet so süß,

die feinen rosigen Blätter

jedes für sich,

zusammen ein Kunstwerk.

Sie spürt das Seufzen

Fühlt die Erschütterung.

Weiße Blüten

Fallen aus dem Nichts.

Es kreist

Unaufhaltsam um nichts

Um alles.

Ich verliere die Gedanken

Sie verlieren mich.

Der Stoff weht um meine Knöchel

Kühl, angenehm.

Während die Sonne scheint

Schlottern meine Glieder.

Der Stein löst sich aus dem Geröll

Poltert in die Leere

Wird aufgefangen?

Er trägt es davon

Und mit sich die Blüten.

Sie verschwinden.

 

Die Blume in meiner Hand –

Sie blüht noch.

Ich lasse sie nicht los,

kann nicht.

Das Nichts klärt sich auf

Zu einem großen See.

Und eine einzelne Blume treibt darin.

 

(2007)

 

 

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