Unsichtbare Spur

 

Warte auf mich, warte.

Gib mir die Luft zum Atmen.

Hinterlass deine Spur in mir.

Bring mich zum Lächeln,

wenn ich mit dem Regen konkurriere.

Ich warte auf dich, ich warte.

Ich habe die Sternschnuppe schon gesehn.

Ich glaube an die guten Dinge.

Meine Tür steht offen –

Bitte, bitte tritt doch ein!

Ich habe so lange gewartet…

Die Schatten kreisen über mir,

das Heim liegt im Dunkeln.

Sei du der Vogel am Morgen.,

der unbekümmert,

auf dem Ast sein Lied singt,

mich aus dem Schlaf holt.

Schenk mir Beständigkeit;

Du bekommst mich.

Ich entsende meine Seele,

hinauf in den Himmel.

Und die Luft duftet,

duftet so süß.

Die Rose erblüht,

gibt ihren Duft frei

und eint beide.

 

(2007)

 

 

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