Aufregung

 

Alles ist laut und schrill,

das Herz pocht und der Körper vibriert.

Wenige Erinnerungen,

doch bleibend dennoch.

Die Gedanken schweifen

Hin zu jenem Tag,

der so seltsam und wunderbar zugleich

nicht mehr unauslöschlich scheint.

Vorfreude, Hoffnung und Angst,

eine aufregende Mischung,

die Essen und Trinken überflüssig macht.

Ich fühle mich alleine,

doch weiß nicht, was ich will.

Es ist albern, sagt mein Verstand,

es ist, was es ist, sagt das Herz.

Es ist wie Musik,

schnell und rhythmisch,

laut und wild,

aber auch träumerisch und kühl,

langsam und sanft.

Was wird es werden?

Wie wird es aussehen?

Und hat es eine Hoffnung,

die die Sonnenstrahlen nicht verlöschen lässt?

Ich wünsche es, ich hoffe es.

Doch zunächst ist es wie eine Seifenblase,

nur ein Traum und unendlich weit weg.

 

(2003)

 

 

 

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