Steinige Leere
Durch das Loch der Leere,
fällt unsichtbar ein Stein –
unhörbar.
Weh mir – ich fühle erneut diese Schwere
Noch bevor sie mich sah.
Obwohl der Sonnenschein
Mein Herz im Sturm erfasst,
kann ich nicht glücklich sein.
Wo ist bloß der rettende Mast?
Oh, hilf mir, nimm mich an die Hand
Und zeige mir das Grün der Welt.
Durch meine Finger rieselt zart der Sand
Und nichts und niemand, der ihn hält…
Die Tür schließt sich für mich,
ich kann sie nimmer erreichen.
Wann werde ich sie los –
Die Mutlosigkeit, die mich still und heimlich beschlich?
Ich kann es nicht begreifen.
(2006)
lisalyrik.de
